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    25 Jahre Road-Freaks

         - von den Anfängen bis heute -

Nur für den erlauchten Leser, den es wirklich interessiert!!!
Was gibt es langweiligeres als die Geschichten aus der Vergangenheit anderer.

Die Wurzeln

Man trug Jeansweste, lange Haare und Cowboystiefel.
Mopeds hatten noch fünfzig Kubik und wurden in Deutschland, von so namhaften Herstellern wie Hercules, Kreidler und Zündapp gefertigt.
König war wer eine ,,große 50er" sein Eigen nennen durfte,
eben eine Fünfziger ohne Geschwindigkeitsbeschränkung aber mit großem Nummernschild.

Mit dem eigenen Moped war man endlich mobil und der Horizont erreichbar.
Seine Freizeit verbrachte man in der Clique, hier war man zuhause und stark.

Mitte dieser 70er Jahre gab es im Bereich Ehrang-Quint sowie Zemmer zwei solcher
Moped-Jugendcliquen die unabhängig von einander ihre Freizeit verbrachten.
Wegen, des aus heutiger Sicht, geringen Altersunterschieds kannte man sich nicht
und machte trotzdem die gleichen Erfahrungen.
Mopedtouren u.a. in den Schwarzwald oder nach Holland ans Ijsselmeer, sowie Partys und Zeltwochenenden machten für Viele diese Zeit
zur schönsten ihres Lebends.
Nach und nach wechselten die Jungs von Ihren Mopeds zu Autos und Motorrädern.
Nicht jeder fuhr Motorrad, die gemeinsamen Ausfahrten wurden seltener.

1987 machten erstmalig fünf Biker aus beiden Cliquen eine gemeinsame mehrtägige Schwarzwaldtour.
--Back to the Roots--

Auf dieser Tour wurde die Idee, an alte Zeiten anzuknüpfen und einen eigenen „Verein“ aufzuziehen geboren.

Schwarzwald 87

Die Gründung

Die Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten.

Bereits am 23.10.1987 fand man sich zur Club-Gründung in der Dorfkneipe Wolter in Rodt zusammen.
Für alle zehn Gründungsmitglieder waren nun neue Bekanntschaften angesagt.
Der gemeinsame Konsens war:
Wir fahren zusammen, jeder soll sehen, wir gehören zusammen".
Um dies zu unterstreichen beschloss man unter einem gemeinsamen Colour zu fahren.

Schwarzwald 87

Und weil es

- auch als Abgrenzung zu den martialischen Colours der meisten MC´s -

ein freundliches Colour sein sollte wählten sie als Motiv den auf einer Asphaltstraße stehenden Eifel-Yeti mit Motorradhelm.

Als Ausdruck des Unangepassten zeigt dieser den „Stinkefinger“.

In Anlehnung an die im Colour abgebildete Asphaltstraße und das Figurmotiv gaben sie sich den Name Road-Freaks.
Da der Club in Zemmer-Rodt gegründet wurde und die meisten Gründungsmitglieder aus Zemmer und Umgebung stammten wurde der Zusatz "Fidei-Eifel" hinzugefügt.

Nur für den interessierten, geneigten Leser:
Die Ortsbezeichnung Fidei sucht man vergeblich auf einer Landkarte. Er leitet sich vom Begriff Vogtei ab und umfasst die Orte Zemmer, Rodt, Schleidweiler, Orenhofen und Preist. (Im Mittelalter Grundbesitz des Trierer Klosters St Irminen, der durch Vögte verwaltet wurde)

Die altdeutschen Buchstaben für die Schriftzüge wurden kurzerhand aufgrund fehlender sonstiger Vorlagen (PC gab´s noch nicht) aus einer Bibel abgemalt.
1989 folgte die erste Rallye auf der Waldhütte in Rodt. Diese Party war der Grundstein für die seitdem alljährlich stattfindenden Rallyes des Road-Freaks MC Fidei-Eifel. >


Clubphoto
- Clubfoto 1989 -

Leider war das Jahr 1990 kein gutes Road-Freaks Jahr, Am Vorabend der zweiten Rallye wurde ein Besucher nach einem vorangegangenen Streit von einem anderen Teilnehmer tödlich- und ein weiterer schwerverletzt. Die örtliche und überörtliche Presse berichteten ausführlich.

TV 17. Sep 1990


Bild 17. Sep 90

Erst allmählich erholten sich der Ruf des Clubs und damit die Veranstaltung von diesem Vorfall. Die Rallye konnte wieder steigende Teilnehmer- und Besucherzahlen verbuchen.
Da die Veranstaltung wuchs, wurden die Planungen und Vorbereitungen immer umfangreicher. (Versicherungen, Genehmigungen, Streckenplanung, Personal für Start/Ziel, Kontrollpunkte, Stationen, Versorgungsstände, Auswertung und Preisverleihung)
Dank vieler fleißiger Helfer ist es bisher gelungen diese Herausforderung zu meistern. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für die oft jahrelang geleistete Arbeit der Helfer.
Bei meist über 100 Startern konnten so im Laufe der letzten 23 Jahre über 2300 Startnummern vergeben werden.
2002 fand die Rallye letztmalig an der Waldhütte in Rodt statt. Aufgrund der Nähe zu einem mittlerweile entstandenem Neubaugebiet wurden die Gebäude abgerissen.
2003 wurde der Austragungsort der Rallye an die Grillhütte in Dierscheid verlegt.

Im Laufe dieser Rallyes wurden Freundschaften geschlossen, die bis heute andauern.



Wilhelmshafener



Seit 2006 veranstalten die Road-Freaks am Samstag eines jeden zweiten Januarwochenendes ihre Winterparty im Jugendheim in Naurath.


 

 
   

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